Vielfalt in kommunaler Kinder- und Jugendbeteiligung
Junge Menschen sind vielfältig – und kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung muss es auch sein. Genau deshalb widmet die SKJB ihr Schwerpunktjahr 2026/27 dem Thema „Vielfalt in kommunaler Kinder- und Jugendbeteiligung“.
Kommunen sind mehr als Verwaltungsstrukturen: Sie sind Lebensräume junger Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenslagen, Interessen, Bedürfnissen und Möglichkeiten zur Teilhabe. Damit Beteiligung tatsächlich alle jungen Menschen erreichen kann, braucht es deshalb mehr als ein einzelnes Beteiligungsformat. Gefragt ist ein vielfältiger Partizipationsmix, der unterschiedliche Zugänge ermöglicht und die Themen junger Menschen ernst nimmt.

Was findet statt?
Im Schwerpunktjahr 2026/27 rückt die SKJB die Vielfalt kommunaler Kinder- und Jugendbeteiligung in den Mittelpunkt. Geplant sind unter anderem ein Fachtag, eine Qualifizierungsveranstaltung sowie zwei Wissenshäppchen.
Dabei geht es sowohl um die Frage, wer beteiligt wird, als auch darum, wie Beteiligung gestaltet werden kann. Denn junge Menschen unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich ihres Alters, ihrer Lebenssituation, ihrer finanziellen Möglichkeiten, ihrer kulturellen Hintergründe, ihrer Ressourcen und ihrer Zugänge zu Bildung, Netzwerken und Teilhabe.
Warum ist Vielfalt in der Beteiligung wichtig?
Kinder- und Jugendbeteiligung darf Jugend nicht als homogene Gruppe verstehen. Unterschiedliche Lebensrealitäten brauchen unterschiedliche Möglichkeiten, sich einzubringen.
Deshalb geht es im Schwerpunktjahr auch um die Vielfalt der Methoden und Formate: von Stadtteil-Erkundungen und Planspielen über Zukunftswerkstätten, Open Spaces oder Barcamps bis hin zu kleinen, niedrigschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten in Schulen, Jugendgruppen, Einrichtungen, Stadtteilen, Vereinen oder an öffentlichen Orten.
Ebenso wichtig ist die Vielfalt der Akteur*innen. Verwaltung, Politik, Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Schulen, Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen bringen unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen mit. Diese Vielfalt kann eine wichtige Ressource für gelingende Beteiligungsprozesse sein.
Für wen ist das Schwerpunktjahr?
Das Schwerpunktjahr richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Akteur*innen der kommunalen Kinder- und Jugendbeteiligung. Sie sollen darin unterstützt werden, Beteiligung vielfältiger, niedrigschwelliger und wirksamer zu gestalten und unterschiedliche Methoden und Formate gezielt einzusetzen.
Gleichzeitig soll das Thema auch öffentlich sichtbar werden. Junge Menschen, Kommunen, Politik und weitere Interessierte sollen für die Bedeutung vielfältiger Beteiligungsmöglichkeiten sensibilisiert werden.
Wie findet das Schwerpunktjahr statt?
Über das gesamte Jahr hinweg wird das Thema auf unterschiedlichen Wegen aufgegriffen – in Veranstaltungen, Qualifizierungen, Beratungsprozessen, Social Media, Newsletterbeiträgen und weiteren Öffentlichkeitsformaten der SKJB.
2026/27 stehen bei der SKJB deshalb im Zeichen der Vielfalt: vielfältige junge Menschen, vielfältige Perspektiven, vielfältige Methoden – und vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen.
Bei Fragen und Anregungen meldet euch direkt bei:
Florian Langer
Tel.: 0711 16 56 33 2
Mobil: 0151 219 229 34
Mail: langer@skjb-bw.de