An alle(s) gedacht? Vielfältige Zugänge zu jungen Menschen und Beteiligung

 

Termin:           Mittwoch 17.02.2027; Ankommen 09:30 Uhr, Start 10:00, Ende: 17:00 Uhr

Ort:                  Jugendkulturzentrum Merlin Stuttgart

Kosten:            40 € (incl. Verpflegung, Arbeitsmaterialien, Seminar)

Reduzierter Beitrag: 20 € für Bezieher*innen des Grundsicherungsgeld, Auszubildenden oder Schüler*innen (Nachweis darüber bitte per Mail an stefanow@ljrbw.de mindestens 14 Tage vor Veranstaltung zuschicken)

Veranstaltungsdetails:

Junge Menschen sind keine homogene Gruppe. Sie unterscheiden sich in ihren Lebenswelten, Interessen, Erfahrungen und Bedürfnissen – und auch darin, wo und wie sie erreicht werden können. Wenn Kinder- und Jugendbeteiligung möglichst viele junge Menschen erreichen soll, braucht es deshalb vielfältige Zugänge und Beteiligungsprozesse, die unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse mitdenken.

Denn Beteiligungsangebote erreichen häufig zuerst diejenigen, die bereits über viele Ressourcen, Erfahrungen und Zugänge verfügen und sich selbstverständlich einbringen. Doch echte Vielfalt in Beteiligungsprozessen bedeutet auch, diejenigen jungen Menschen zu erreichen, die bisher wenig oder gar nicht erreicht werden.

Wir wollen den Blick weiten und uns mit der Vielfalt junger Menschen, der Vielfalt beteiligter Akteur*innen und vor allem mit der Vielfalt möglicher Zugänge beschäftigen.

Wir wollen gemeinsam den Blick weiten: Wen erreichen wir mit unseren bisherigen Angeboten? Wer fehlt möglicherweise? Welche Zugänge zu jungen Menschen brauchen wir? Und was müssen wir bei der Gestaltung von Beteiligungsprozessen mitdenken, damit unterschiedliche junge Menschen tatsächlich teilhaben können?

 

Am Vormittag: Beteiligung inklusiv und divers gestalten

  • Mary Dellenbaugh-Losse von urban.policy begleitete das Projekt „Beteiligung inklusiv und divers“ im Rahmen der Initiative Kinderfreundliche Kommunen e.V. Sie gibt Einblicke in die Ergebnisse des Projekts und stellt zentrale Erkenntnisse und Erfahrungen vor wie es gelingen kann Beteiligungsvorhaben vielfältig umzusetzen. Anschließend werden gemeinsam Elemente aus dem im Projekt entwickelten Workshop-Konzept praktisch erprobt. Dabei geht es darum, die eigene Beteiligungspraxis zu reflektieren und den Blick dafür zu schärfen, wer durch bestehende Beteiligungsangebote erreicht wird – und wer möglicherweise noch fehlt.

Am Nachmittag: Neue Wege zu jungen Menschen

  • Wo halten sich junge Menschen auf? Wie können wir sie erreichen? Welche Orte, Netzwerke und Akteur*innen können dabei eine wichtige Rolle spielen? Und wen müssen wir ansprechen, um auch diejenigen jungen Menschen zu erreichen, die von unseren bisherigen Beteiligungsangeboten kaum oder gar nicht angesprochen werden?

Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse, praktische Übungen und Austausch. Ziel ist es, neue Perspektiven und konkrete Ideen mitzunehmen, um Kinder- und Jugendbeteiligung vielfältiger, zugänglicher und damit auch gerechter zu gestalten.

Zielgruppe:

Die Qualifizierung richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Schulsozialarbeit sowie an Mitarbeitende aus Kommunen, Vereinen und Verbänden, die Kinder- und Jugendbeteiligung vielfältiger und zugänglicher gestalten möchten.

Anmeldschluss: 05.02.2027

Referent*innen:

Florian Langer (SKJB), Sonja Strassner (SKJB),

Dr. Mary Dellenbaugh-Losse (urban.policy):

Dr. Mary Dellenbaugh-Losse ist Geschäftsführerin von urban.policy und Gastprofessorin an der Universität Kassel. In ihrer Arbeit verbindet sie Forschung und Praxis mit Fokus auf soziale Inklusion, Partizipation und Gender.

Organisatorische und inhaltliche Rückfragen: Florian Langer, langer@skjb-bw.de

Anmeldung

 

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