digitaler Fachtag

Wenn Kindern Flügel wachsen – Digitale Kinderbeteiligung „nur“ eine Notlösung in Coronazeiten?

Corona hat die Welt auf den Kopf gestellt. Neue Lösungen sind gefragt – auch für die Kinderbeteiligung.

Doch ist digitale Beteiligung für Kinder im Alter bis 14 Jahre überhaupt möglich und sinnvoll? Wenn ja, wie? Welche Ansätze und Formate gibt es bereits? Und werden wir auch in Zukunft digitale Beteiligungsmethoden für Kinder nutzen?

Anhand verschiedener Praxis-Beispiele wird der Status-Quo der digitalen Kinderbeteiligung beleuchten und diskutiert.

Im Laufe der Veranstaltung bietet sich die Möglichkeit – vertiefend zu den Inputs – in Kleingruppen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen und Ideen einzubringen und daraus Anregungen für die eigene Praxis mitzunehmen.

Hierbei steht im Fokus, wie digitale Methoden dem Qualitätsanspruch „guter“ Kinderbeteiligung gerecht werden, welche Optionen es für die Übertragung bestehender Ansätze in Beteiligungskontexte gibt und wie ein sinnvoller analog-digitaler Partizipationsmix aussehen kann.

Der Fachtag fand am 20. April online statt. Bei Fragen im Nachklapp wenden Sie sich an Thorsten Gabor.

Der Fachtag ist eine Kooperation der Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V. und der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg.

Servicestelle Kinder-Jugendbeteiligung Baden-Württemberg

Referent*innen:

Als Input werden die folgenden digitalen Kommunikations- und Beteiligungsformate vorgestellt:

Simon Nuss, Lehrer Grundschule Ittlingen:
Digitaler Unterricht an der Grundschule in Coronazeiten – Tools und Plattformen, Grenzen und Möglichkeiten. Was können wir hieraus für die digitale Kinderbeteiligung lernen?

Marten Charles Müller, Kinder- und Jugendbüro Stadt Wolfsburg:
Erfahrungsbericht zur digitalen Kinderbeteiligung bei einer Spielplatzplanung der Stadt Wolfsburg. Was hat gut funktioniert, worin stecken Chancen, wo sind Grenzen?

Gwendolin Güntzel, Politik zum Anfassen e. V., App PlaceM:
Wie kann eine App, wie die Mitrede-App „PlaceM“ Lust auf Demokratie machen? Kann auch die Beteiligung von Kindern per App funktionieren? Wenn ja, was gilt es zu beachten?

Tobias Thiel, Junge Akademie Wittenberg:
Minecraft – sich spielend beteiligen und die Zukunft gestalten? Wie kann Kinderpartizipation mit Hilfe eines Videospiels gelingen?

Thorsten Gabor

Fachreferent für Kinder- und Jugendbeteiligung

Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg
Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
c/o Diakonisches Werk Württemberg, Abt. Kinder, Jugend und Familie
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Mail: gabor@kinder-jugendbeteiligung-bw.de