Unter dem Motto „Da geht noch mehr!“ fördert die Servicestelle externe Beratungen für umfangreiche Beteiligungsprozesse mit jungen Menschen oder den strukturellen Ausbau beziehungsweise die Weiterentwicklung von Beteiligungsstrukturen.

Beispielsweise könnte vor Ort eine städteplanerische Neuerung oder eine Landesgartenschau geplant sein, welche toll für anlassbezogene Beteiligungsprozesse geeignet sind.

Oder ein Verein, Verband oder aber auch ein Kinder- und Jugendtheater möchte die eigenen internen Strukturen beteiligender gestalten.

Sie haben Bedarf? Dann jetzt bewerben!

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Beratungen zu umfangreichen Einzelprojekten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Beratungen zum strukturellen Auf- und Ausbau von Kinder- und Jugendbeteiligung im jeweiligen Setting der Antragstellenden.

In den Bereichen der politischen Beteiligung und der Engagementförderung.

Gefördert werden:

– Honorare von Berater*innen
– Fahrtkosten der Berater*innen

Nicht gefördert werden:

– Personalkosten des Antragstellenden
– Materialien
– Publikationen
– Veranstaltungen
– Investitionen

Antragsberechtigte

Akteure (juristische Personen) aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Träger der Kinder- und Jugendhilfe (Anerkennung nach SGB VIII § 75)

Jugendinitiativen wie z.B. Selbsthilfegruppen oder lokale offene Jugendgruppen

Vertreter*innen von Kommunen im Zusammenhang mit § 41a GmO

regional oder landesweit tätige und gemeinnützige Verbände der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Beispiele einer möglichen Förderung

Rechtliche und inhaltliche Beratung von Jungendinitiativen in Bezug auf die eigenen Angebote.

Die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats in einer kulturellen Einrichtung.

Entwicklung und Umsetzung eines einmaligen Beteiligungsformaten in Bezug auf die Landesgartenschau.

Eine Kommune sucht nach konkreten Beteiligungskonzepten und- formaten für die Umsetzung des §41a GemO.

Entwicklung und Umsetzung von Beteiligungsstrukturen in Vereinen und Verbänden.

Ziele der Förderung

Die Beratung soll zu einer konkreten Formats- und/oder Strukturentwicklung führen. Auch die Beratung zur Weiterentwicklung zu bestehenden Konzepten ist möglich.

Durch die Beratung wird die mögliche Vielfalt der zu erreichenden jungen Menschen für den jeweiligen Beteiligungs- und/oder Strukturbildungsprozess offensichtlich.

Die Beratung achtet dabei auf die Qualität und die Nachhaltigkeit bei der Prozessbegleitung und im Prozessergebnis.

Weiterentwicklung

Siehe Scherr Seite 2 “Partizipation: Beteiligung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg”

Vielfalt

Siehe Scherr S. 20 ff und S. 83 “Partizipation: Beteiligung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg”

Qualität und Nachhaltigkeit

Siehe BFSFJ Seite 10 -13 “Qualitätstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen”

Siehe Scherr Seite 9 -13 “Partizipation: Beteiligung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg”

 

Fördervoraussetzungen

  1. Vorliegen eines schriftlichen Antrags auf der Grundlage des Formulars der SKJB und der oben genannten Ziele.
  2. Namentliche Benennung einer*s Berater*s*in und Vorlage eines Beratungsvertrages. Eine Unterstützung zur Auswahl des*der Berater*s*in in Kooperation mit der Servicestelle ist möglich und erwünscht.
  3. Vor dem Datum der Antragsbewilligung wurde die Beratung noch nicht begonnen.
  4. Abrechnung der Beratungshonorare mit der Servicestelle erfolgt auf Grundlage des Antrages und des Vertrages mit dem*der Berater*in nach der Beratung.
  5. Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg steht für ein telefonisches Vorab- und Beratungsgespräch zur Verfügung.

Fördersumme

Maximal 4.000.- Euro für den gesamten Beratungsprozess.

Die Förderung erfolgt in Form einer Bezuschussung von maximal 80% der Beratungskosten.

Ausnahmen stellen Jugendinitiativen ohne eigene Rechtsform dar, hier sind 100% der Beratungskosten förderfähig.

Formales

2021 gibt es vier Antragsrunden.

Bewerbungsschluss ist jeweils:

15. Januar

15. April

15. Juli

15. Oktober

Anträge werden nur im Antragsformular der Servicestelle entgegen genommen.

Die maximale Dauer der Förderung beträgt aufgrund der Corona-Pandemie 24 Monate nach Förderzusage. Ursprünglicher Förderzeitraum betrug 12 Monate.

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt erst nach Prüfung des Verwendungsnachweises

Zwischenabrechnung sind im Ausnahmefall nach Vorlage eines Zwischenberichtes und einer Zwischenrechnung des*r Berater*in möglich.

Vorauszahlungen sind nur für Jugendinitiativen ohne eigene Rechtform möglich oder die Übernahme der Beratungskosten kann direkt durch den*die Berater*in mit der Servicestelle erfolgen.

Bewilligungen zu Folgeberatungen sind nur zu neuen Prozesszielen möglich.

Verwendungsnachweis = Projektdokumentation und Rechnung des*der Berater*in.

Bei inhaltlich begründeten Absagen kann, nach Überarbeitung des Antrages durch die antragsstellende Institution, ein Folgeantrags gestellt werden.

Eine doppelte Förderung aus Landesmitteln ist nicht möglich.

Exemplarischer Ablauf einer Förderung

Antragsformular

Hier finden Sie das Antragsformular als beschreibbares PDF.

  1. PDF runterladen
  2. Antrag ausfüllen
  3. Per Mail an sineva@kinder-jugendbeteiligung-bw.de

Antragsformular

Hinweise zum Antrag

Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg unterstützt Sie gerne bei den Vorüberlegungen zur Antragsstellung und steht für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

inhaltliche Ansprechpartnerin

Caroline Zielbauer

Fachreferentin für Kinder- und Jugendbeteiligung

Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung
Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart

Tel.: 0711 16447 27

Mail: zielbauer@kinder-jugendbeteiligung-bw.de

Administrative/Organisatorische Ansprechpartnerin

Lora Sineva

Sachbearbeiterin

Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung
Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart

Tel.: 0711 16447 27

Mail: sineva@kinder-jugendbeteiligung-bw.de